Unsere Projekte in Namibia

1. Projekt - Ovitoto

Ovitoto – war unter südafrikanischer Besatzung das kleinste sog. „Native Reserve Ovitoto“ – heute leben dort ca. 2000 Menschen. Das Gebiet hat eine Schule und eine Krankenstation, die nicht ausreichend ausgestattet sind.

eines der Klassenzimmer in der Schule von Okantjira (Ovitoto)

Die Schule, eine Internatsschule, hat Schicht-unterricht eingeführt, weil die ohnehin überfüllten Klassenzimmer für die ca. 500 Kinder nicht ausreichen. Internatsschule deshalb, weil das sehr große Einzugsgebiet, vor allem für die jüngeren SchülerInnen, einen unzumutbar langen Schulweg bedeuten würde.


Die Krankenstation ist zuständig für die gesamte Region. Behandelt werden vor allem Bluthochdruck, Kreislauf- und Atemwegserkrankungen sowie Diabetes und es gibt eine AIDS-Beratungsstelle. Der Station fehlen Medikamente, medizinisches Material, ausgebildetes Personal und ein Krankentransporter.


Mitglieder des Vereins sind in der Region aufgewachsen, zur Schule gegangen und fühlen sich nach wie vor mit der Region verbunden. Sie und Freunde möchten deshalb hier mit Sach- und Geldspenden die Schule und die Krankenstation unterstützen.

2. Projekt – Kunene Region

Der Nordwesten Namibias (Kunene Region) wurde unter südafrikanischer Verwaltung systematisch von Entwicklungsmaßnahmen ausgeschlossen.

Heute leben in dieser Region etwa 60.000 Menschen auf einem Gebiet das größer als die Schweiz ist. Das Gebiet hat ein zentrales Krankenhaus (in Opuwo) und mehrere Kranken-stationen, die neben der lokalen Bevölkerung auch Kranke aus dem südwestlichen Angola versorgen.

In der strukturschwachen, durch Hirtennomaden besiedelten Region müssen Kranke oft über weite Distanzen zu Fuß, mit Esel oder Pferd oder auch teuer bezahlt per Anhalter zum Krankenhaus gebracht werden. Die mitunter mehrere hundert Kilometer lange Anreise und die langen Aufent-halte am Behandlungsort machen eine Begleitung der Kranken dringend notwendig. Auch gebietet es die lokale Kultur, einen Erkrankten nicht alleine zu lassen und so reisen dann häufig zwei oder drei Begleiter mit einer kranken Person.

Das meistbenutzte Transportmittel für Menschen und Güter sind Esels- oder Maultierkarren

Für die Begleiter bedeutet dies allerdings oft wochenlanges Lagern im Freien oder in informellen Barackensiedlungen unter teils katastrophalen hygienischen und unmenschlichen Bedingungen. Um diese Bedingungen zu verbessern, plant der Verein eine einfache Herberge mit Schlaf- und Kochgelegenheiten und angemessener sanitärer Ausstattung auf oder in unmittelbarer Nähe des Krankenhausgeländes für die Begleitung kranker Personen einzurichten.


zuletzt geändert: 14.04.2008